Kompetenzorientierte Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte. Die Fortbildung eignet sich für Fachkräfte, die in der frühkindlichen Bildung im Elementar- oder Primarbereich tätig sind (z. B. Erzieher/-innen, Sozialpädagog/-innen, Sozialassistenten/-innen, Heilerziehungspfleger/-innen, Absolvent/-innen von frühpädagogischen Studiengängen in Krippen, Kitas, im Hort oder Ganztagsbereich). In einem BASISmodul werden Grundlagen ästhetisch-künstlerischer Prozesse vermittelt, Weitere Fachmodule stellen anhand vieler praktischer Übungen Bezüge zu den Schwerpunktthemen: SPRACHE, VIELFALT,  MEDIEN,  MINT und KINDER UNTER DREI her.
Broschüre "Kreativität als pädagogische Haltung"

Basismodul: Grundlagen der ästhetischen Bildung

Termine: 24.02. und 10./11.03.2023 jeweils 9.00 - 16.30 Uhr

In diesem Modul geht es neben der Erweiterung handwerklicher und technischer Grundlagen ästhetisch-künstlerischer Prozesse darum, sich mit folgenden Inhalten zu befassen:
der Auseinandersetzung mit Haltungen und Sehgewohnheiten, der Klärung und Diskussion von Begrifflichkeiten, deren Bedeutungen und Verwendungen - insbesondere dem Begriff der Ästhetik, dem Herstellen biografischer Bezüge (Reflexion eigener Erfahrungen, Vorlieben und Abneigungen), Reflexion von Gestaltungs- und damit verbundenen Erkenntnisprozessen, dem Erkennen grundliegender Prinzipien künstlerischer Prozesse, der Thematisierung organisatorischer Strukturen ästhetischer Bildung, der Dokumentation und Evaluation künstlerischer (Selbst-) Bildungsprozesse bei Kindern, sowie der Beschäftigung mit verschiedenen Formen der Dokumentation.

Ästhetische Bildung und Sprache

Termine: 09./10.06.2023 jeweils 9.00-16.30 Uhr

Beim Umsetzen alltagsintegrierter Sprachbildung geht es nicht allein darum, Techniken wie das handlungsbegleitende Sprechen und andere Sprachlehrstrategien verinnerlicht zu haben, sondern Kinder zu spontanen Dialogen, zu selbständigen Berichten, zu Erklärungen, zu Argumentationen, zu gemeinsamen Gesprächen, zum Fantasieren und zu verschiedenen Formen des Erzählens zu motivieren. Der Bereich der ästhetischen Bildung bietet viele Anknüpfungsmöglichkeiten und Anlässe dazu. Insbesondere das Sammeln von ganzheitlichen und  sinnlichen Erfahrungen mit der unterschiedlichen Beschaffenheit von Materialien oder das  eigenaktive Tun bieten ein hohes Sprachförderpotential. Wenn Kinder sich von Materialien angezogen fühlen, machen sie bereits beim Hantieren und Ausprobieren eine Vielzahl von Lern- bzw. Spracherfahrungen. Scheinbar zweckfrei eignen sie sich beim spielerischen und genussvollen Entdecken sprachliche Wissensbestände selber an.
In einer Vielzahl von verschiedenen Praxis- und Reflexionseinheiten geht es in diesem Fachmodul darum, sich auf ästhetische Weise mit Sprache auseinanderzusetzen. Dabei werden neben verschiedenen Formen von Sprache, Themenfelder wie: Beschreiben, Erzählen und Dokumentieren auf künstlerisch-kreative Weise betrachtet und erprobt.

Modul: Ästhetische Bildung und MINT

Termine: 08./09.09.2023 jeweils 9.00 - 16.30 Uhr

Die unter dem Überbegriff MINT zusammengefassten Sachgebiete: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik verbinden gemeinsame Zugangsweisen. Erforschen, Erkennen und Erfinden sind Lernzugänge, die auch in der ästhetischen Bildung relevant sind. Beide Gebiete erfordern experimentelles Vorgehen, um Erkenntnisse in Lernerfolge zu verwandeln, sowie kreatives Denken und Handeln, um Neues hervorzubringen.
In diesem Modul geht es darum zu erfahren, wie beim plastischen, konstruktiven und bildnerischen Gestalten vielfältige Inhalte der Naturwissenschaften und der Mathematik im wahrsten Sinne des Wortes berührt werden. Es werdenThemen wie: Raum und Zeit, Mechanik, Statik, Optik und Akustik, Besonderheiten der Elemente, Aggregatzustände, Materialität sowie Inhalte rund um die Themen: Pflanzen, Tiere, Mensch, Körper, Formen, Größen, Längen und Mengen auf ganz praktische Weise mit ästhetischer Bildung in Verbindung gebracht.